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Kampf den Misinfodemien

Das Phänomen gesundheitsbezogener Fehlinformationen boomt. "Misinfodemien" verbreiten Meldungen über Epidemien, Nebenwirkungen von Medikamenten oder andere Aspekte des Gesundheitswesens, die nachweislich falsch sind. Eine Koalition von 50 Organisationen für LGBTQ, HIV / AIDS und öffentliches Gesundheitswesen verlangt nun vom Internetunternehmen Facebook die Entfernung von Werbung für gefährliche und falsche Informationen zur HIV-Prävention. Wir sind gespannt, wie Facebook reagieren wird! Quelle: www.glaad.org/releases/over-50-lgbtq-hivaids-and-public-health-organizations-demand-facebook-remove-ads-promoting 

 

International Migrants Day in der OSZE

18. Dez. – International Migrants Day in der OSZE in Wien. Botschafter Igli Hasani von Albanien (OSZE-Vorsitz 2020) macht auf die Herausforderungen der kommenden Jahre zum Thema Migration aufmerksam, unter anderem zählen hate speech und Radikalisierung zu den großen aktuellen Bedrohungen der Gesellschaft. Heute, am International Migrants Day, ist ein passender Tag um über die Probleme, mögliche Lösungsansätze und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nachzudenken!

 

Was kosten die Likes?

Ein Projekt des NATO-Forschungsinstituts Strategic Communications Centre of Excellence (Stratcom) zeigt, wie schon 300 Euro ausreichen, um Likes und Follower zu kaufen – unterstützende Kommentare, Likes und Follower bei Facebook, Instagram, Twitter und YouTube. Dafür wurden in einem Experiment 16 Anbieter zur Manipulation Sozialer Netzwerke aus Russland und Europa angefragt – gekauft wurden dadurch 3.530 Kommentare, 25.750 Likes, 20.000 Views und 5.100 Follower, wird in der Studie berichtet. 18.739 Konten zur Manipulation von Sozialen Netzwerken seien dabei identifiziert worden. Jetzt wissen wir's, was es kostet!
Quelle: https://orf.at/stories/3146703/

 

Na wusch!

Fünf Millionen Euro soll die Nachrichtenagentur Bloomberg in New York wegen Verbreitung von Falsch-Nachrichten über einen französischen Baukonzern im Jahr 2016 zahlen. Bloomberg hatte eine gefälschte Pressemitteilung nicht als fake erkannt und weitergegeben, was zu einem Kurssturz der Vinci-Aktien geführt hatte. Durch die fehlende Überprüfung der Information habe die Agentur gegen journalistische Grundsätze verstoßen, so urteilte die französische Finanzaufsicht und verdonnerte das Medienunternehmen zur Millionen-Strafzahlung.
Quelle: https://orf.at/stories/3147848/