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Cranky Uncle

Rechtzeitig zu Weihnachten soll ein neues Spiel zur Medienkompetenz auf dem Markt erscheinen: "Cranky Uncle" zielt darauf ab, BenutzerInnen gegen den Klimawandel zu "impfen" - und gegen Desinformationen dazu. Denn wenn es um Klimawandel geht, ist die Entscheidung "fake oder nicht" immer eine Herausforderung. 
Cranky Uncle ist eine Zeichentrickfigur, die den Klimawandel leugnet und aufzeigt, wie Expertise gefälscht wird und Daten gesammelt werden. Indem Fälschungstechniken "erlernt" werden, sollen UserInnen diese später dann selbst leichter erkennen. Das Spiel über Klima-Desinformation impft solchermaßen gegen Fehlinformationen im Themenbereich. Zurzeit ist das Spiel noch in der Crowdfunding Suche - hoffen wir, es geht bald los.
Mehr Informationen dazu zum Beispiel hier: www.klimafakten.de/meldung/spielend-lernen-mit-cranky-uncle-neue-smartphone-app-soll-ueber-desinformations-strategien  und hier: www.theguardian.com/games/2019/dec/07/cranky-uncle-game-takes-on-climate-crisis-denial-and-fake-news 

 

Wie kann man Desinformation begegnen?

Der französische Think Tank Institut Montainge, die Allianz zur Sicherung der Demokratie (German Marshall Fund of the United States) und Stiftung Neue Verantwortung in Deutschlandhaben gemeinsam Empfehlungen erarbeitet, wie Deisnformation begegnet werden kann.

Potenzielle Lösungen sollten nicht nur in der Moderation von Inhalten bestehen, auch Verhalten und Verbreitungsmethoden sollten berücksichtigt werden. Diese und weitere Empfehlungen sowie Hintergrundinformationen zu aktuellen Regulierungsbemühungen in Frankreich, Deutschland und den USA sowie eine kurze Analyse der Unterschiede im Umgang mit Fragen von Redefreiheit und Desinformation finden Sie hier (in Englisch): www.institutmontaigne.org/en/blog/tackling-disinformation-going-beyond-content-moderation 

Neujahrsbaby-Foto: Urteil gegen Hassrede

Nach grober Beschimpfung der Familie eines "Neujahrsbabys" auf Facebook, die zu einer Welle an Online-Hass geführt hatte, wurde nun ein Tiroler wegen Hasspostings verurteilt.

Wie die Tageszeitung "derStandard" berichtet, handelt es sich normalerweise bei Beleidigung um ein Privatanklagedelikt. Eine Ausnahme besteht allerdings, wenn die beleidigende Aussage rassistisch oder fremdenfeindlich ist. Dann verfolgt das die Staatsanwaltschaft mit Ermächtigung des Opfers. Seit der Strafrahmen für Verhetzung 2015 verschärft wurde, kam es zu einem Anstieg der Schuldsprüche wegen Verhetzung.
Zum Artikel: www.derstandard.at/story/2000111094819/hasspostings-gegen-neujahrsbaby-tiroler-zu-geldstrafe-verurteilt