Projekt: FreeEx

EU-Projekt “FreeEX: Responsibility, Freedom of Expression”

2018/2019

Im Projekt FreeEX geht es um aktuelle Herausforderungen für Organisationen der Zivilgesellschaft, die mit sensiblen Zielgruppen arbeiten. Wo sind die Grenzen demokratischer Meinungsfreiheit? Welche Gegenstrategien gibt es gegenüber zunehmenden Hassreden, Falschmeldungen und Einschüchterung? 
Denn einerseits zählt freie Meinungsäußerung zu den demokratischen Grundwerten unserer Gesellschaft und zu den festgeschriebenen Menschenrechten, als Ausdruck von Toleranz, Solidarität und interkulturellem Dialog. Aber Hassreden, Falschmeldungen und andere Formen virtueller und realer Bedrohungen zeigen die Grenzen von Meinungsfreiheit auf, die durch Verantwortung gegenüber anderen Menschen gesetzt sein sollten. Hassreden wiedersprechen den Prinzipien eines offenen Dialogs, gegenseitigem Verständnis und Solidarität, sie bewirken Feindschaft und Ausgrenzung. Also wie sollen wir umgehen mit dem Setzen von Grenzen der Meinungsfreiheit? Wie können wir besonders sensible Gruppen schützen, Organisationen und Freiwillige, die mit diesen Gruppen arbeiten, in ihrem Engagement unterstützen? 
Zivilgesellschaftliche Organisationen und Forschungseinrichtungen aus Österreich, Rumänien, Bulgarien und Kroatien arbeiten dazu ein Jahr lang zusammen.

FreeEX verfolgt drei Ziele

  1. Zu verdeutlichen, wo die Grenzen von Meinungsfreiheit liegen, wie die Zivilgesellschaft in Europa aktuell Meinungsfreiheit bedroht sieht und wie der verantwortungsvolle Umgang aus demokratischer Sicht aussieht.
  2. Zu verstehen, wo und wie Zivilgesellschaft in Europa durch aktuelle Herausforderungen wie Hassreden, Falschmeldungen und Einschüchterung konkret betroffen ist und wirksame Gegenstrategien zu identifizieren.
  3. Zu erkennen, wie Organisationen der Zivilgesellschaft, die mit sensiblen Zielgruppen arbeiten, unterstützt werden können, mit diesen Einsichten ein „tool-kit“ mit hilfreichen methodischen Gegenstrategien gegen Hassreden, Falschmeldungen und Einschüchterung zu entwickeln und die Projektergebnisse in Europa zu verbreiten.

FreeEX verläuft in drei Phasen

  1. Vorbereitung: In den vier Partnerländern werden NGOs, die mit sensiblen Zielgruppen arbeiten, nach ihren Erfahrungen mit dem Thema HFE befragt, konkrete Fallbeispiele sowie Gegenstrategien gesammelt und in einem ersten gemeinsamen Treffen in Bukarest erörtert.
  2. Analyse: Unter der Leitung der Universität Wien werden eine Analyse der Ergebnisse und ein Vergleich der Partnerländer durchgeführt und in Form eines Webinars online mit VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus allen EU-Länder diskutiert.
  3. Verbreitung: Aus den gewonnen Einsichten wird ein „tool-kit“ erstellt, das zivilgesellschaftlichen Organisationen in Europa dabei unterstützen soll, Gegenstrategien gegen HFE umzusetzen. Die Projektergebnisse werden im Rahmen einer Konferenz im Juni 2019 in Wien vorgestellt.

Projektpartner neben The World of NGOs (A) als Koordinator: Universität Wien(A), Asociatia Institutul de Cercetare Fagaras (RO), Association sustainability of progressive and open communicate (BG), B.a.B.e.-"Budi Aktivna-Budi Emancipiran" (CR). 

Kontakt: Christiana Weidel, Hannes Meissner, The World of NGOs, Wien Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.: +43-676-33 597 15

 

 

 

Note: "This project is supported by the Europe for Citizens Programme of the European Union. The European Commission support for the production of this website does not constitute an endorsement of the contents which reflects the views only of the authors, and the Commission cannot be held responsi­ble for any use which may be made of the information contained therein."

Haben Sie Interesse an den Projektergebnissen oder Veranstaltungen, die wir zum Thema durchführten? Wir freuen uns über Ihre Beobachtungen und Hinweise. 
Kontakt: Anna Fischer, Tel 0676 33597 15 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

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