News im Bereich SENIOREN:

Das Jahr 2012 wird auf Vorschlag der Europäischen Kommission das Thema "Aktives Altern" in den Mittelpunkt von Initiativen, Projekten und Aktionen stellen. Die Anzahl der über 60-jährigen wird bekanntlich auf 2 Mio. pro Jahr ansteigen und es wird ein Run auf Pensionen erwartet. Dieser Herausforderung und anderen Problemen der "alternden Gesellschaft" soll durch richtungsweisende Maßnahmen zur Förderung älterer Menschen begegnet werden.Dies bedeutet bessere Arbeitsbedingungen und Jobmöglichkeiten, bessere Einbindung in die Gesellschaft und mehr Anerkennung.Was soll daher geschehen? 2012 ist es zu spät - Ideen und Projektvorschläge müssen bereits JETZT angedacht und ausformuliert werden, sollen sie in den potenziellen Kreis der möglichen Begünstigten gelangen! Gerne helfen wir unseren Mitgliederorganisationen und NGO-Freund/innen mit den entsprechenden Kontakten für eine Einreichung zur Förderung weiter: office@ngo.at Stichwort: ALTER 2012

EURAG Österreich. Vorteile der europaweiten Vernetzung genießen! Ziele der Vereinigung: Erhaltung der Lebensqualität und Selbstbestimmung sowie Brückenschlag zwischen den Generationen. www.eurag.at und mehr Informationen unter www.eurag-europe.org.

Die Informationsgesellschaft ist für alle da, will das Schlagwort "e-Inclusion" verdeutlichen. Für SeniorUnnen werden besondere Initiativen angeboten, die Zugang und Teilnahme zu den elektronischen Netzen erleichtern. 18% der Generation 60+ nutzt das Internet (GfK Online Monitor 2004/3; gegenüber 4 % im Jahr 2000). Dennoch besteht Nutzungskluft zwischen den Generationen, die mit konkreten Initiativen vermindert werden soll. Das Sozialministerium fördert über die Website www.seniorweb.at eine Internetplattform von SeniorInnen für SeniorInnen, auf der sich unter anderem Modellprojekte, ein interaktiver Veranstaltungskalender und aktuelle Informationen über Fördermöglichkeiten von Projekten finden.

Towards Active Old Age - European Network to Develop Social and Health Care Education to Respond to Varying Needs of the Older People. Hinter dem etwas langatmigen Namen des transnationalen Netzwerks Projekts im Rahmen des Leonardo da Vinci Programmes versteckt sich eine interessante Website voller Informationen rund um das Thema Zukunft für Ältere Menschen. Sie richtet sich an AkteurInnen und WissenschafterInnen, PflegedienstanbieterInnen, Bildungsbefasste und StudentInnen. Die Partnerländer: Finnland, Ungarn, Niederlande und Polen. Mehr darüber unter: www.activeoldage.com/

Immer beliebter werden die SENIOR EXPERTS POOLs, die erfahrene Führungskräfte in Pension vermitteln. Auch in Österreich gibt es diese Initiative als Austrian Senior Experts Pool ASEP, als Gruppe von Menschen, die nach einem erfolgreichen Berufsleben das Bedürfnis hat, trotz fortgeschrittenem Alter noch etwas gesellschaftlich Wichtiges zu tun. Kontakt: Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien. Tel.: 01-713 13 18. Fax: 01-713 13 18-18 e-mail: asep@iv-net.at.
Mehr darüber unter www.asep.at/

Vor über 30 Jahren wurde die EURAG als "Europäische Arbeitsgemeinschaft" (Bund der älteren Generation Europas) mit dem Vereinssitz in Luxemburg und dem Generalsekretariat in Graz gegründet. Heute vertritt die EURAG über die ihr angeschlossenen Dachverbände die Interessen von Millionen älterer Menschen in 31 Staaten Europas. Als Trägerorganisation für die Österreich-Aktivitäten wurde im April 1995 der "Verein der Freunde der EURAG" ("EURAG Österreich") gegründet. Zu den Zielen zählen die Erhaltung der Lebensqualität und Selbstbestimmung älterer Menschen sowie der Brückenschlag zwischen den Generationen.
Die Mitgliedschaft in der Organisation wird durch den EURO billiger, berichtet EURAG, weitere Informationen unter eurag.at@t-online.at, im Internet unter www.50plus.at/eurag/index.html und www.eurag-europe.org.

Die berühmteste Web-Omi Österreichs ist über 70, gar nicht verzopft und sehr aktiv im Internet präsent.
Sie bewies Engagement und Offenheit, als sie sich als älteste Teilnehmerin an der diesjährigen Internet-Fiesta beteiligte, die europäische Initiative, die auch heuer wieder das Internet in den Mittelpunkt einer dreitägigen Veranstaltung stellte.
Mehr darüber unter www.internet-fiesta.at

The economic consequences of aging populations:
Untersuchung der Auswirkungen einer alternden Gesellschaft,
erschienen in der Reihe Economic Papers der Europäischen Kommission.
Bezugsquelle:
Europäische Kommission
GD Wirtschaft und Finanzen
ECFIN/04, Peter Blackie
Rue de la Loi 200
B-1049 Brüssel
peter.blackie@cec.eu.int
http://europa.eu.int/comm/economy_finance/document/ecopap/ecp138en.htm

Sophianet
EU-Projekt zur "Chancengleichheit für ältere Frauen".
Gibt einen Überblick über bereits vorhandene Initiativen, Projekte, wissenschaftliche Studien und politische Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen in Österreich, Deutschland und Frankreich
http://www.sophia-net.org
Damit soll interessierten älteren Frauen, Politiker/innen und Wissenschaftler/innen die Möglichkeit gegeben werden, sich umfassend über den Stand der Aktivitäten zugunsten älterer Frauen zu informieren. Den beteiligten Personen bietet dieses Angebot ein Forum für die öffentliche Selbstdarstellung, Kontakt- und Kooperationsmöglichkeiten und die Chance, gute Ideen und Praktiken weiterzuverbreiten. Konkret werden 40 Initiativen zur Verbesserung der Chancengleichheit älterer Frauen in Österreich ausgewählt und vorgestellt. Darüber hinaus sollen auch Zusammenfassungen relevanter politischer Programme im Internet aufscheinen. Die Teilnahme an diesem Projekt und die Veröffentlichung der jeweiligen Angaben der Initiativen im Internet und in einem Handbuch sind kostenlos. Informationen zur Thematik, Initiativen, Organisationen und sonstige AnsprechpartnerInnen bitte den InitiatorInnen so rasch als möglich zugänglich machen!
Kontakt: Mag. Charlotte Strümpel und Mag. Michael Stadler stadler@mailhost.euro.centre.org

1/3 in Österreich über 50
Weltweit sind es zur Zeit 580 Millionen Menschen, die älter als 60 Jahre sind. Das heisst, jede/r zehnte ist 60 oder darüber. In Österreich sind 1/3 aller Menschen über 50. An der Kaufkraft gemessen, sind die Älteren mit ATS 374 Millionen im Jahr eine wichtige Zielgruppe für die Wirtschaft. Die Mehrheit des Alters ist weiblich, v.a. der Anteil an den über 80-Jährigen. Ca. 5 Jahre werden Frauen im Durchschnitt älter als Männer. Aber auch die Armut im Alter ist weiblich, und die Einsamkeit - mehr als ein Drittel der Frauen über 60 (gegenüber einem Fünftel der Männer) leben ohne Partner. Kinderlos sind dagegen nur wenige alte Menschen - wichtig im Lichte der öffentlichen Altersunterstützung, die - nach Schätzung der UNO - nur 30% der Weltbevölkerung über 60 bekommen....

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