FRAUEN-Spezial:

Lesen Sie die PRESSEAUSSENDUNG anlässlich der 12. WAVE-Konferenz in Warschau 2010 gegen Gewalt in Frauen in Europa:
300 TeilnehmerInnen aus 24 Ländern appellieren an Europa: bessere Gesetze, konsequentere Umsetzung und ausreichend finanzierte Gewaltschutzeinrichtungen notwendig!

Leading to Action: A Political Participation Handbook for Women (2010) Die 217 Seiten starke Publikation von Mahnaz Afkhami & Ann Eisenberg wurde als "learning tool" geschrieben, um Frauen zu ermutigen, in der politischen Arena eine bewusstere und aktivere Rolle zu übernehmen. Es ist in der Schulung von Interessierten ebenso einsetzbar wie in der eigenen Fortbildung zur Stärkung der Beteiligung von Frauen in regionalen Gemeinschaften. Mehr Informationen: www.learningpartnership.org/en/publications/training/lta
English Edition 978-0-9814652-1-0

Frauenhelpline 0800/222 555: Eine Erhebung hat ergeben, dass sich nicht einmal zehn Prozent der Befragten bei häuslicher Gewalt an eine Frauenhilfseinrichtung wenden würden. Viele Opfer wissen also offensichtlich nicht, wo sie Hilfe finden können. Wichtig wäre es daher, so Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Frauenhäuser, die Telefonnummer der bundesweiten Frauenhelpline 0800/222 555 als erste Anlaufstelle für alle Fragen in Zusammenhang mit Gewalt in Beziehungen und in der Familie bekannt zu machen. Die Nummer der Frauenhelpline sollte in jedem Haushalt aufliegen, so wie die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr.
Information: www.frauenhelpline.at

PRO::ICT - " Promoting ICT to Female Students": Projektziel war es, besondere Trainingsmaterialien zu entwickeln, die Mädchen und Frauen in ihrer Karriere- und Lebensplanung innerhalb des Informations- und Telekommunikationssektors unterstützen. Für non-profit-Zwecke können diese gendersensitiven Materialien über die webbasierte PRO::ICT Datenbank http://www.pro-ict.net kostenlos eingesehen und zur Benützung online oder im Präsenzmodus eingesetzt werden. Bei Interesse an dem Konzept eines online-eLearning Kurses "PRO::ICT Gendersensitivitäts-Trainings" für LehrerInnen und BerufberaterInnen, kann dies unter http://course1.pro-ict.org/306472.1 ausprobiert werden.

Gender housing - Geschlechtergerechtes Bauen, Wohnen und Leben. Gender Mainstreaming wird seit einigen Jahren von Wirtschaft, Gesellschaft und vor allem Politik als Analyse- und Umsetzungsmaßnahme für gesellschaftliche, ökonomische und politische Entscheidungsprozesse eingesetzt. Die geschlechterbezogene Sichtweise gilt auch für die Architektur sowie die öffentliche Ausschreibung und Vergabe von (Wohn)Bauvorhaben, die künftig in zunehmendem Maße auf geschlechtsspezifische Rahmenbedingungen und geschlechtersensible Möglichkeiten der architektonischen Gestaltung Rücksicht nehmen sollen.
Qualitätskriterien für einen frauen- und geschlechtergerechten Wohnbau werden entwickelt und gleichzeitig ihre gesetzliche Festschreibung als Entscheidungsgrundlage für die Vergabe von öffentlichen Bauvorhaben und Wohnbauförderungen vorangetrieben. Dabei kann bereits auf Erfahrungen und Evaluierungen bislang umgesetzter Wohnbauprojekte verwiesen werden, die diesen Grundsätzen entsprechen.
Mehr dazu am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung, Astrid Faltinger, Telefon: 0732/2468-9203, Fax: 0732/2468-9212
genderhousing@jku.at; www.genderhousing.jku.at


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Publikation zum Thema Sexismen:
Claudia Thallmayer/Karin Eckert (Hg): Sexismen und Rassismen. Lateinamerikanerinnen zwischen Alter und Neuer Welt.

Promedia 2004, 15,90
€.
www.mediashop.at/024frau/204sexismen.htm
Rezensionsexemplare können über den Verlag angefordert werden.

Frauen auf dem Lande?
Vernetzung über die Grenzen, im Rahmen des Internationalen Landfrauentags und darüberhinaus:
www.landfrauen.at

WHITE RIBBON CAMPAIGN - internationale Kampagne von Männern gegen Gewalt an Frauen, nun auch in Österreich.
Weitersagen und mitmachen - sowas muß mann unterstützen! Mehr über die Kampagne

Frauenadäquatheit in Politik und Entwicklungsarbeit ist eine oft diskutierte Frage und längst Bestandteil in Finanzierungsanträgen von Projekten und Programmen. Eine Studie aus Birmingham zeigt nun auf, wie schwierig und schwerwiegend die Umsetzung frauenadäquater Richtlinien auch für NGOs und politisch tätige Vereine sind. Die AutorInnen der Studie empfehlen zur besseren Erfüllung der gesetzten Ziele, sich an den wenigen erfolgreichen Organisationen zu orientieren, die den Anspruch auf Frauenadäquatheit tatsächlich umgesetzt haben.
Weitere Information:
Tina Wallace
International Development Department
School of Public Policy
University of Birmingham, Großbritannien
Tel.: ++44-121-414 7289
Fax: ++44-121-414 7164
wallace@css.bham.ac.uk

 

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